Strassenbautechnik

Dauerhafte Sanierung von Schäden in Asphaltflächen

Asphaltverkehrsflächen weisen nach langer Liegezeit, bedingt durch hohe Verkehrsbelastungen und klimatische Beanspruchungen, oftmals Schäden auf. Speziell nach einem harten Winter zeigen sich die Schadensbilder z.B. in Form von Frostaufbrüchen oder Netzrissen.

Um eine Erneuerung der Asphaltbefestigung befristet zu
vermeiden, zeigen die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Bauliche Erhaltung

von Verkehrsflächen – Asphaltbauweisen ZTV BEA – StB, verschiedene Verfahren der Erhaltung und Instandsetzung auf.

Neben Verfahren wie z.B. Oberflächenbehandlungen und
Dünne Schichten im Kalteinbau (DSK) wird auch das
sogenannte Rückformen – RF beschrieben.

„Als Rückformen wird das Bearbeiten einer Asphaltschicht durch
schonendes Aufheizen, Auflockern, Mischen und Wiedereinbau bezeichnet.“

Dieses Verfahren ist seit vielen Jahren speziell im Bereich
der Sanierung von offenen Nähten bewährt und unter Namen
wie z.B. Naht-Remix-Verfahren bekannt. Diese Verfahren
wurden bis dato zumeist mit Großgeräten bei entsprechend
großen Baulosen eingesetzt, kleinflächige Reparaturen waren nicht wirtschaftlich durchführbar.

Die Grün GmbH aus Wilnsdorf - Niederdielfen hat mit der Entwicklung des Mini – Heissluft - Replasters erstmals ein wirtschaftliches Heizgerät für den kommunalen Bereich entwickelt.

Das Gerät ist unkompliziert, einfach zu händeln und wiegt
lediglich 70 kg.

Weiterhin werden Infrarot-Replaster in verschiedenen Größen angeboten.

Replaster heizen die Asphaltfläche innerhalb kurzer Zeit soweit
auf, dass die nachfolgenden Arbeitsschritte begonnen werden können

Optional überwacht bei den Infrarotreplastern eine spezielle
Messtechnik laufend die Asphaltoberflächentemperatur und
steuert die Heizleistung.
Eine thermische Überbeanspruchung des Bindemittels – in
der Vergangenheit oftmals ein Problem – wird hierdurch sicher vermieden.

Nach dem Aufheizen wird der schadhafte Asphalt aufgelockert.
Soweit erforderlich, wird dem aufgelockertem Asphalt das
systemerprobte Ergänzungsmischgut BIGUMA – Red Heat
zugegeben und untergemischt.

Nach einer nochmaligen kurzen Aufheizzeit erfolgt die
Verdichtung des Asphaltes mittels einer leichten Rüttelplatte
mit Wassertank.

 

Verfahrensbedingt ist keine spezielle Nahtbehandlung erforderlich, die sanierte Schadstelle fügt
sich in den angrenzenden Belag optimal ein.

Neben dem zuvor beschriebenen Verfahren eignet sich der „Mini - Replaster“ optimal um
Verdrückungen in Gussasphaltflächen zu sanieren. Diese können z.B. durch zu früh auf den
Flächen abgestellte Baufahrzeuge entstehen und sich in der Regel nur aufwändig zu entfernen.

 

Der Mini Replaster heizt den Gussasphalt lokal soweit schonend auf, dass dieser wieder einfach beigearbeitet werden kann.

Die Sanierung einer Schadstelle dauert insgesamt nur ca. 40 Minuten und ist sehr einfach
durchführbar. Unmittelbar nach der Sanierung kann die Verkehrsfläche wieder freigegeben werden.

Schwere Arbeitsgeräte sind nicht erforderlich. Das gesamte, zur Schadstellensanierung erforderliche Equipment, findet auf einem kompakten Anhänger Platz, der von einem PKW gezogen werden kann.

Der Mini – Replaster bietet somit eine schnelle, wirtschaftliche und vor allem qualitativ hochwertige Sanierungsmöglichkeit von kleinflächigen Schäden in Asphaltflächen.